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Der Funke sprang über Drucken E-Mail
Dienstag, den 19. Juni 2001 um 00:00 Uhr

Gospel-Fieber ergriff das Publikum

Der Funke sprang über

Dautphetal-Holzhausen (de).Eine Gospel-Party nach Maß war das! 2500 begeisterte Zuschauer, über 100 gefeierte Sängerinnen und Sänger waren am Sonntag im Holzhäuser Festzelt schier aus dem Häuschen. Die Premiere von "Walking in the light", dem neuen Chorprojekt von "Pray-Gospel 4 U' schlug im bis auf den letzten Platz ausverkauften Zelt ein wie eine Bombe. 28 Lieder, mal ein Rap, mal eine einfühlsame Ballade, mal Rock, mal Soul, aber doch immer Gospel, präsentierten die tollen Stimmen auf der Bühne.

Sie haben zweieinhalb Stunden lang alles gegeben: Die Mitglieder des Projektchores "Gospel 4 U".

Neue Stücke, wie "The New Millenium" wechselten sich mit altbekannten und mitreißenden Stücken wie "Oh Happy Day" ab. Beim großen Finale mit "Amazing Grace" waren schließlich auch die letzten Reihen im Zelt vom Gospelfieber angesteckt. Das Publikum spendete frenetischen Beifall, sang, klatsche und schnippste mit.

Dirigent Alexander Burk schwitzte was das Zeug hielt, die Band um Markus Heck lieferte den packenden Sound und den Chormitgliedern stand der Spaß an der Sache ins Gesicht geschrieben. Seit März wurde Woche für Woche gegospelt, um "Walking in the light" am Tag der Kirchen zur 750-Jahr Feier des Hünsteindorfes auf die Beine zu stellen.

Außer dem Premierenkonzert in Holzhausen gibt der Chor mit seinen tollen Solisten Steffi Simmer, Damaris Luy, Eva Becker, Johanna Reh, Nathalie Bäcker, Matthias Becker, Carolin Hanßmann, Florentina Schneider und Eberhard Kuhl noch zwei weitere Konzerte. Am 15. September zieht der Gospel zu einem Benefizkonzert in das Atrium der Roth-Werke in Buchenau, unterstützt vom Amani-Gospel-Chor ein. Am 13. Oktober wird Herborn von den Hinterländer Gospelklängen mitgerissen.

Rappelvoll war das Festzelt am Gospelabend. Man sieht es vielen Gesichtern an, dass der Projektchor es spielend geschafft hatte, das Publikum mitzureißen. Fotos: Beate Debus

Während des ganzen Konzerts spendete übrigens auch der Himmel viel Beifall. Der Regen prasselte auf das Zeltdach nieder, die Parkplätze auf den Wiesen verwandelten sich in Sümpfe. Aber die Kameraden der Feuerwehr hatten alles im Griff und schoben auch das letzte Auto aus dem Schlamm wieder auf befestigte Straßen.

Beate Debus, Hinterländer Anzeiger, 19. Juni 2001

 

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